Sonntag, 19. November 2017

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Notruf richtig absetzen

 

Unter der Notrufnummer 122 erreichen Sie die Feuerwehr.

Die Polizei erreichen Sie unter der Notrufnummer 133.

Die Rettung erreichen Sie unter der Notrufnummer 144.

Wichtig ist dass Sie folgendes Meldeschema bei Ihrem Notruf beachten, damit die Hilfe schnell und effizient zum Einsatzort gelangt:

    1. WO ist der Einsatzort

      Machen Sie möglichst genaue Angaben zum Ort des Geschehens.

    2. WAS ist geschehen

      Beschreiben Sie kurz das Ereignis und was Sie an der Einsatzstelle sehen.

    3. WIE VIELE Verletzte gibt es?

      Geben Sie an wie viele Verletzte oder betroffene Personen Sie sehen.

    4. WARTEN auf Rückfragen

      Der wichtigste Punkt beim Notruf ist das Gespräch nicht selbst zu beenden sondern auf etwaige Fragen des Mitarbeiters in der Leitstelle zu warten.

 

Verhalten im Brandfall

 

Ein Brand im eigenen Haus ist schneller passiert als man denkt. Dabei lauert die Gefahr nicht nur in den Flammen, sondern vor allem im gefährlichen Brandrauch.

Um der tödlichen Gefahr zu entgehen, gibt die Feuerwehr folgende Tipps zum richtigen Verhalten im Falle eines Brandes:

    • Bleiben Sie ruhig und geraten Sie nicht in Panik!
    • Alarmieren Sie die Feuerwehr unter der Notrufnummer 122!
    • Schließen Sie Fenster und Türen um dem Brand keinen zusätzlichen Sauerstoff zu liefern!
    • Versuchen Sie bei Kleinbränden den Brand mittels Feuerlöscher, Löschdecke oder Wasser zu löschen – begeben Sie sich dabei aber nicht in Lebensgefahr!
    • Befindet sich in Ihrem Zimmer Brandrauch, bewegen Sie sich kriechend in Bodennähe vorwärts!
    • Sollten der Hausgang und das Stiegenhaus verraucht sein, bleiben Sie bitte in Ihrer Wohnung und machen Sie sich am Fenster oder Balkon bemerkbar – Ihre Feuerwehr wird Sie von dort in Sicherheit bringen!
    • Begeben Sie sich aus dem Gefahrenbereich ins Freie, falls dies gefahrlos möglich ist!
    • Bedenken Sie, dass Brandrauch tödlich sein kann!
    • Benutzen Sie im Brandfall auf keinen Fall einen Aufzug!
    • Benachrichtigen Sie Ihre Nachbarn von dem Brand!
    • Helfen Sie Ihren Nachbarn, vor allem aber Kindern sowie älteren und behinderten Mitbewohnern aus dem Gefahrenbereich zu gelangen!
    • Weisen Sie die Einsatzkräfte auf der Straße ein!
    • Geben Sie dem Einsatzleiter Informationen über die Lage des Brandherdes und mögliche Gefahren, sowie über vermisste Personen!
    • Bleiben Sie außerhalb des Gefahrenbereichs mit Ihrer Familie zusammen und versuchen Sie festzustellen, ob alle Nachbarn das Gebäude verlassen haben!
    • Suchen Sie bei Unwohlbefinden sofort einen Arzt auf!

 

Umgang mit dem Feuerlöscher

 

Eine weggeworfene Zigarette im Mülleimer, ein Kurzschluss im Stromkabel, oder angebrannte Speisen auf dem Herd - ein Brand im eigenen Haushalt oder Auto ist schneller entstanden als man denkt.

Doch je früher man einen Brand bemerkt, desto größer sind die Chancen ihn selbst unter Kontrolle zu bringen. Ein hilfreiches Mittel ist hierfür der Feuerlöscher.

Mit einem Feuerlöscher können Sie bei richtiger Handhabung Schlimmeres verhindern. Deshalb empfiehlt es sich, im eigenen Haushalt und Auto einen funktionstüchtigen Feuerlöscher vorzuhalten.

Wie finde ich in der Arbeit oder im Wohnhaus den nächsten Feuerlöscher?

Der Aufbewahrungsort von Feuerlöschern sollte gekennzeichnet sein. Folgende Schilder helfen, einen Feuerlöscher schnell aufzufinden:

 buergerinfo feuerloescher

Dieses Schild gibt Auskunft über den Standort des nächsten Feuerlöschers

 

 

buergerinfo rightarrow

 

Mit Hilfe dieses Schildes erfährt man in welcher Richtung man zum nächsten Feuerlöscher gelangt

 

 

buergerinfo richtigesfeuerloeschen

Überprüfung von Feuerlöschern
Feuerlöscher müssen alle 2 Jahre von einem Sachverständigen auf Ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden. Ein entsprechender Nachweis über die erfolgte Prüfung wird auf dem Feuerlöscher aufgeklebt. Nur so kann die Einsatzfähigkeit des Feuerlöschers sichergestellt werden.

 

Erklärung der Sirenensignale

 

Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Warn- und Alarmsystem, das vom Bundesministerium für Inneres gemeinsam mit den Ämtern der Landesregierung betrieben wird. Damit hat Österreich als eines von wenigen Ländern eine flächendeckende Sirenenwarnung.

Weiters verfügt unser Land über ein betriebsbereites Netz von ca. 8.200 Sirenen im gesamten Bundesgebiet. Es gibt eine wöchentliche Sirenenprobe mit dem Signal "Sirenenprobe" jeden Samstagmittag; dabei werden auch die unterschiedlichen Auslösewege (Bundeswarnzentrale, Landes- Alarm und Warnzentrale (LAWZ), Bezirks- Alarm- und Warnzentrale (BAWZ) oder Direktauslösung) abwechselnd getestet. Seit 1998 findet einmal jährlich am ersten Samstag im Oktober zwischen 12:00 Uhr und 13:00 Uhr eine österreichweite Sirenenprobe mit allen Signalen statt.

 buergerinfo sirenensignale

 

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